Nachtaktiv Mönchengladbach, nacht-aktiv in Mönchengladbach, Kulturnacht 2012 Mönchengladbach. Es erwartet Sie, Musik, Theater, Fotografie, Party, Malerei, Schauspiel, Lesung, Performance, Installation, Genuss, Tanz, Film, Vortrag, Literatur, Kabarett, Video, Vorlesung und vieles weitere am 16. Juni 2012 in Mönchengladbach.
Fast 200 Programmpunkte für 10 Euro "nachtaktiv" am 16. Juni 2012
Der Vorverkauf für die Mönchengladbacher Kulturnacht hat begonnen. Fast ein Traum. Ein einziges Eintrittsbändchen für gerade einmal 10 Euro (erm. 7 Euro) verschafft Zutritt zu fast 200 Programmpunkten aus Musik, Tanz, Literatur, Film und Kunst im Rahmen der 4. Mönchengladbacher Kulturnacht “nachtaktiv”. Ab sofort kann das blaue Bändchen, das in der Samstagnacht, 16. Juni, am Handgelenk getragen wird, schon im Vorverkauf erstanden werden. So spart man sich die langen Schlangen an den Kassen am Abend selbst. Neben dem Eintritt zu 44 Veranstaltungsorten können Inhaber des Bandes übrigens ab 17 Uhr auch die NEW-Shuttle-Busse und die Mö-Busse frei nutzen.
Die begehrten Eintrittsbändchen gibt es in vielen städtischen Kultureinrichtungen (Stadtbibliothek, Museen, VHS, Theater) und bei freien nachtaktiv-Veranstaltern wie dem TIG, dem Messajero oder dem BIS-Zentrum, außerdem im vitusbad, schlossbad niederrhein und Stadtbad Rheydt. Kinder bis 14 Jahren haben übrigens in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. An allen Vorverkaufsstellen gibt es außerdem kostenlos das 48seitige Programmheft, das sämtliche Informationen rund um die Kulturnacht enthält. Alle Daten finden sich auch auf der Internetseite www.nachtaktiv-mg.de. Inklusive Stadtkarte, Routen der Shuttle-Busse, sowie einem druckfähigen PDF des Programmheftes. (rü / pmg)
Pressemitteilung von Montag, 14. Mai 2012 Stadt Mönchengladbach
„nachtaktiv“ diesmal im Frühsommer
Kulturbüro startet Aufruf an Künstler aller Sparten, sich am Programm zur 4. Mönchengladbacher Kulturnacht am 16. Juni zu beteiligen
Große Ereignisse kündigen sich frühzeitig an, damit alle dabei sein können. Schon zum vierten Mal seit 2005 wird im nächsten Jahr "nachtaktiv", die Mönchengladbacher Kulturnacht stattfinden, nun erstmals an einem Frühsommer-Samstag am 16. Juni. 25 Vertreter von freien und städtischen Kultureinrichtungen und -organisatoren kamen jetzt auf Einladung des Städtischen Kulturbüros im Gründerzentrum V16 zu einem ersten Planungstreffen zusammen. Wie bisher soll es ein überwältigendes Programm mit weit über hundert Ereignissen aus Musik, Tanz, Literatur und Film, Kabarett, Theater und Parties geben.
"Wichtig war den Veranstaltern, dass trotz des bisherigen Erfolges der besondere Charakter der Kulturnacht erhalten bleibt", berichtete Kulturbüroleiter Dr. Thomas Hoeps über das Treffen. "Es soll weiterhin das große Fest der Mönchengladbacher Kulturszene sein, das die ganze Bandbreite unseres Kulturlebens zeigt und sowohl junge als auch ältere Menschen anspricht." Und weil es wie bisher keinen festen Etat für dieses Projekt gibt und die Kulturnacht von den Eintrittseinnahmen lebt, werde es auch weiter wie bei einer Bottle-Party zugehen: Ohne große Honorare bringt jeder ein, was er einbringen kann. Also: Honorare eher nein, Kostenerstattung eher ja, Spaß & Publikum in jedem Fall. Gute Nachrichten brachte Hoeps auch von der Stadtsparkasse mit, die sich wie auch die NVV AG stark engagiert und das Sponsoring für die Werbung übernimmt.
Jetzt sind Mönchengladbacher Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, die in der Kulturnacht auftreten wollen, eingeladen, sich beim Kulturbüro mit ihren Programmideen zu melden (per E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
; per Fax: MG 25-3969). Das Kulturbüro stellt den verschiedenen Veranstaltern dann alle eingehenden Angebote vor. Daneben ist das Kulturbüro auch für weitere interessierte Veranstaltungsorte Ansprechpartner.

|



|
Pressemitteilung von Mittwoch, 9. November 2011 Stadt Mönchengladbach
Impressionen von "nachtaktiv Mönchengladbach 2009".
Eine Stadt - Kultur pur
Leider war es unmöglich, alle verlockenden Angebote des gesamten Programms in einer Nacht zu erleben. Aber das, was wir auf unserer KulTour geboten bekamen, hat unsere Erwartungen weit übertroffen. An dieser Stelle einen stellvertretenden Dank an den Kulturbüroleiter Dr. Thomas Hoeps für diese gelungene Veranstaltung. Alle Organisatoren und Mitwirkende haben ganze Arbeit geleistet.
1. Station:

Wie viel Kultur kann die Stadt sich leisten?
Hierzu stellten sich unser Kulturdezernent Dr. Gert Fischer, der Geschäftsführer der MGMG Peter Schlipköter und SPD-Kultursprecher Ulrich Elsen den kritischen Fragen des Moderators Hans Werner Knorr (Künstler und Redakteur von „immer wieder Kunst“ im Niersradio).

Die drei Herren gaben Aufschluss darüber, dass Mönchengladbach sich für sein vorhandenes Budget doch schon eine Menge Kultur leistet. Ob es ist, Kunst in die Schulen zu bringen oder ein reichhaltiges Kulturangebot zu erschwinglichen Preisen nach Mönchengladbach zu holen. Nicht zu vergessen, dass die notwendigen kulturellen Haushaltsmaßnahmen getroffen werden. Keine leichte Aufgabe angesichts der begrenzten Mittel, die – dank vieler Förderer (es könnten gerne noch mehr sein), z. T. auch aus der Wirtschaft - auch noch aufgestockt werden.
Dass die Kultur Mönchengladbachs ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität in einer Stadt ist, darf nicht außer Acht gelassen werden. Jeder sollte ein Recht darauf haben. Unsere Freunde z. B. genießen ihre Feierabende gerne im Theater oder in der Oper und sind Freunde der klassischen Musik. In Mönchengladbach war ihnen dieser Genuss auch in Zeiten ihres anfänglich bescheidenen Einkommens, möglich.

Daher wäre es wünschenswert, wenn hier auch in Zukunft keiner auf das kulturelle Gut verzichten muss und wenn noch weit mehr Menschen dieses Gut zu schätzen lernen und sich dafür einsetzen. Denn ein reichhaltiges Kulturprogramm dient nicht nur den Einwohnern, sondern zieht auch auswärtige Besucher an.
2. Station:

Nach unserer Begegnung mit „Kuno“ im Eingangsbereich nahmen wir Kurs auf das Schlossmuseum. Während so mancher im mollig warmen Rittersaal auf die „Tonartisten“ wartete, machten wir uns auf in die Kellergewölbe des Schlosses.

Über die antiken Schätze wachten die „Epigonier“ (Pappmachéfiguren) und die wiederum brauchten sich nicht fürchten, hatten Sie doch „Schutzräume“ (Tongebilde). Der Besucher wurde sanft von einem Exponat zum nächsten geführt und erhielt Eindrücke von Antike und Moderne. Das Gewölbe bot eine historische Kulisse.
3., 4., 5. Station:

3. Station: Quartier XO – Genussmanufaktur

Noch nicht zur Türe herein gekommen, nahm uns ein freundlicher Herr in Empfang und lud uns zum Tanz in frohem Reigen ein. Geduldig versuchte er mir 6, verhältnismäßig einfache, Sirtaki-Schritte zu zeigen und blieb auch gelassen, als ich mit einer unkoordinierten Darbietung die Runde zuweilen auseinander riss.
Als ich nach dem x-ten Versuch unter ansteigendem Tempo meine Füße immer noch nicht unter Kontrolle hatte, gab ich auf und erfreute mich des Anblicks der Tänzer, die eskonnten.

Aus Zeitmangel schafften wir leider nicht, noch in den kulinarischen Genuss zu kommen. Dem Ambiente, was dort herrschte, zu Folge haben wir wohl was verpasst. Wenigstens habe ich bei einem Rundgang auf der Galerie einen Einblick in das reichhaltige Angebot von Delikatessen, über das richtige Kochbesteck, bis zur Tischdeko bekommen.
4. Station: MMIII Kunstverein Mönchengladbach – Boetzelen Höfe
Currywurst mit Schampus ist ja bekannt. Aber erlesene Weine im EG und die Pommesbuden-utensilien darüber ist eher ungewöhnlich. Was man aber noch viel seltener sieht, sind Pommes-frites-Gabeln als Kunstobjekt. Viele bunte Plastikpicker, vereint zu farbenfrohen Wandbildern, in den unterschiedlichsten Formen. (Die rosa-rote Wolke war besonders hübsch). Und noch etwas: Es gibt sogar eine „Sei-dein-eigener-MYTHOS-GRILL“-Salbe.
5. Station:
In einer ordentlichen Textilstadt darf ein Textilmuseum natürlich nicht fehlen. Daher ist es nur zu gut, dass die Zeitzeugen der vielen Epochen der Textilgeschichte nicht irgendwo verstauben, sondern dass ihnen ein würdiger Platz zu Teil wird.

Der Webmeister Karl-Heinz Engeln „plauderte“ bereitwilligst „aus dem Nähkästchen“ und verwandelte Fakten und Daten in spannende Abenteuergeschichten. Er erklärte uns u. a., dass die Färberei zur Textilveredelung gehört und dass im Textilmaschinendepot keine Färbereimaschinen stehen.
Aber das tat der Führung „im Takt der Maschinen“ keinen Abbruch. Diese wurde von den Besuchern gerne angenommen. Wenn man sich vom herkömmlichen Spinnrad zum Hochleistungswebstuhl leiten lässt, w ird deutlich, was Industrialisierung bedeutet.
6. Station:

Eine der wohl best besuchtesten Location zur vorgerückten Stunde. In geselliger Runde bei einem guten Glas Wein – fahren brauchte man nicht unbedingt, dank Shuttle-Busse der NVV – und musikalischer Untermalung, so konnte der Abend ausklingen. Diejenigen, die ihren Wein noch nicht gefunden hatte, konnten mit reichlich Auswahl und Weinexperten, die Weinkarte zu studieren und sich „durchprobieren“. Wer kein Weintrinker war, ließ sich von der Musik und der Ausstellung „Die Kunst des Ledermaskenhandwerks“ berauschen.
7. Station:

Wer mutig genug war, die schwindelerregende Treppe nach oben zu steigen, wurde reichlich belohnt. Die dezente Bühnenplatzbeleuchtung sorgte für eine stimmungsvolle Atmosphäre bei einer einzigartigen Akustik. Getreu dem Motto „Hoch soll er leben“ gab es am Ende eines Konzertes sogar noch ein Geburtstagsständchen.


Draußen wartete eine Menschenmenge geduldig auf Einlass, denn die Plätze im Wasserturm auf der Viersener Straße waren begrenzt.
8. Station:

Das blaue Bild sorgte schon zu meiner Schulzeit für Gesprächsstoff. Und heute nicht minder. Als wir uns laut unsere Gedanken über dieses Kunstobjekt machten, beteilige sich ein Paar an unseren Eindrücken und Mutmaßungen. Wie heißt es so schön „über Geschmack lässt sich (nicht) streiten“. Jeder empfindet Kunst anders. Und manch einer genießt deshalb lieber und schweigt.
Ob der Maler des blauen Bildes das wohl beabsichtig hatte. Die Kunst als Kontakt zur Außenwelt. Wer nicht gerne alleine staunen wollte, war dort mit vielen anderen Besuchern „nachts im Museum“ und konnte diskutieren und debattieren, was uns der Künstler damit sagen will, oder sprach einfach über das, was man selber sagen wollte.
Wer noch immer nicht genug hatte, ging auf die große nachtaktiv-Abschlussparty bis morgens um 5.00 Uhr früh. Wir mussten uns jedoch eingestehen, dass wir altersmäßig besser im Gewölbekeller der Spindel zur Schwoof-Party aufgehoben gewesen wären. Denn wir sind doch schon eher die „Grufties“.
Jedenfalls waren wir um 2.00 Uhr morgens daheim und gingen mit vielen interessanten Eindrücken und schönen Erinnerungen zu Bett.


Wer sich jetzt ärgert, an diesem Abend nicht mit von der Partie gewesen zu sein, sollte es nicht versäumen in zwei Jahren selbst „nachtaktiv“ zu werden.


Und für alle anderen gilt: „Vorfreude ist nicht immer die schönste Freude – Dabei sein ist alles!“

www.nachtaktivmg.de
Redaktionelle Texte + Fotos: Werbeteam Joseph - Internet: www.Werbeagentur-Joseph.de | Plakat: Kulturbüro Stadt Mönchengladbach
|